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Sceptica

SOKO-Leiter Franz Kröll durfte nie alle Akten einsehen. Trotz heisser Spur, wurde er schliesslich gezwungen, die Ermittlungen ganz einzustellen. Kurz danach war er tot.

http://www.20min.ch/kampusch/story/Der-Fall-kostete-den-Chefermittler-das-Leben-31245140

24.02.12, 09:19:06

Altlast

Off-topic-Frage: Ist in schweizer Medien auch die Formulierung "Es gilt die Unschuldsvermutung" nötig, um rechtlich abgesichert zu sein? Kannte ich bisher nur aus Österreich.
24.02.12, 20:26:46

Walter Pöchhacker

[quote="Altlast"]Off-topic-Frage: Ist in schweizer Medien auch die Formulierung "Es gilt die Unschuldsvermutung" nötig, um rechtlich abgesichert zu sein? Kannte ich bisher nur aus Österreich.[/quote]
Österreicher sind gelernte Unschuldsvermuter, weil sie das schon ihren Finanzministern schuldig sind. Wie das in der Schweiz ist weiß ich nicht. Jedenfalls gibt es dort eine andere Rücktrittskultur.
25.02.12, 17:37:19

Sceptica

Peter Pilz, Nationalratsabgeordneter der Grünen, bringt die aktuelle Stimmung Österreichs im Fall Kampusch auf den Punkt: «Uns interessiert, warum die Polizei versagt hat, warum die Staatsanwaltschaft versagt hat, warum die Aufklärung politisch behindert worden ist und warum sich zumindest die Spitzen der Polizei dem politischen Druck mehrerer Innenminister gebeugt haben»

http://www.20min.ch/kampusch/story/31903855
27.02.12, 16:21:57

Sceptica

27.02.12, 19:01:22

Sceptica

[B]Mit diesem Artikel beendet 20 Minuten Online die Serie über die Widersprüche im Fall Kampusch. Die Redaktion wird aber laufend und aktuell über weitere Entwicklungen in der Causa Kampusch berichten.[/B]
http://www.20min.ch/kampusch/story/Versteckt--vertuscht--perfekt-vermarktet-12619417#talkback

[QUOTE]In Österreich wird über die Widersprüche im Fall Kampusch kaum berichtet. Erst jetzt wird zögerlich zitiert. Soll die sorgfältig aufgebaute Marke Kampusch nicht beschädigt werden?

[B]Vom Krankenbett direkt ins Rampenlicht[/B]

Zeit wird auch sonst nicht verloren. Unmittelbar nach der Flucht Kampuschs setzt die Vermarktungsstrategie ein. Wie Johann Rzeszut, ehemaliger Präsident des Obersten Gerichtshofs in Wien, in seinem vertraulichen Schreiben an die Parteivositzenden der fünf österreichischen Parlamentsparteien vom 30. September 2010 ausführt, hat die Promotionskampagne bereits unmittelbar nach der Flucht auf Initiative der Anwaltskanzlei begonnen.

Natascha Kampusch wird nach den ersten Befragungen in ein Spital gebracht. Bereits am 1. September 2006 – [COLOR="orangered"]neun Tage nach der Flucht - gelangt ein Hinweis an die Polizei, dass die Kanzlei Lansky, Ganzger + Partner vorhabe, die eben Geflüchtete aus dem Krankenhaus «wegzubringen, da sie verschiedene Verträge mit verschiedenen Medien in Österreich und Deutschland» habe.[/COLOR] Erst durch die tatkräftige Intervention von Personen aus dem damaligen Betreuerteam und der Polizei kann das Unterfangen unterbunden worden.

[/QUOTE]

Von Anfang an haben wir hier im Forum geschrieben, dass der Auftritt von NK im TV unglaubwürdig war.
28.02.12, 16:28:17

Walter Pöchhacker

Danke für Dein Engagement.
28.02.12, 19:08:41

Sceptica

[QUOTE]Zum Fall Kampusch gibt es, seit 20 Minuten Online eine Serie über die Widersprüche in der Causa lancierte, fast täglich Neuigkeiten. Die letzten Meldungen drehen sich um das angebliche Kind von Natascha Kampusch. Im Mittelpunkt steht dabei ein Polizeiinspektor aus Wien-Mariahilf, der ohne Auftrag der Behörden in die Schule des Kindes in Niederösterreich eindrang – unter dem Vorwand «Verkehrsunterricht» geben zu wollen.[/QUOTE]
http://www.20min.ch/kampusch/story/Polizist-spionierte--Nataschas-Tochter--aus-19158774

SEHENSWERTES Video mit Zusammenfassung der PANNEN
01.03.12, 13:48:14

Altlast

Ganz konsequent ist 20min aber nicht:

Einerseits
[URL]http://www.20min.ch/kampusch/story/14271390[/URL]
[B]Natascha hauste längst nicht mehr im Verlies[/B]
[I]Natascha Kampusch verbrachte laut eigenen Aussagen 3096 Nächte im Keller.
Die Polizei jedoch geht davon aus, dass sie sich im Haus frei bewegen konnte.[/I]

andererseits (auf der gleichen Seite)
[B]INFOGRAFIK - 3096 TAGE IM KELLER[/B]
[I]Über acht Jahre verbrachte Natascha Kampusch in einer Montagegrube
unter der Garage des Einfamilienhauses von Wolfgang Priklopil.[/I]


Über Ernst H. ist man sich auch nicht einig:

Zwar wird er ein einem Artikel als unglaubwürdig bezeichnet,
([B]Der Druck auf Dauerlügner Ernst H. nimmt zu[/B]
[URL]http://www.20min.ch/kampusch/story/13479738[/URL])

in einem anderen werden seine Aussagen aber als Indizien gewertet (Liebe, Kind, ...)
([URL]http://www.20min.ch/kampusch/story/11744042[/URL]).
02.03.12, 09:27:06

Walter Pöchhacker

[quote="Altlast"]Ganz konsequent ist 20min aber nicht:[/quote]
Stimmt: Es gibt mehrere "Unschärfen". Aber immerhin werden wichtige Unstimmigkeiten in konzentrierter Form dargestellt.
02.03.12, 11:34:01
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